Sammeln im Sammlerkaufladen

Blog zum Auktionshaus für Sammler

Tamundo beendet Aktivitäten

Wie der Auktionshausbetreiber tamundo lapidar als Einzeiler auf seiner Startseite anzeigt, wird der Betrieb dieser Seite eingestellt, die letzten Auktionen werden am 30. Januar enden. Somit ist tamundo neben BesteAuktion bereits die zweite auf Sammler spezialisierte Plattform, die innerhalb weniger Monate vom Markt verschwindet.

Tamundo nahm etwa zeitgleich mit dem Sammlerkaufladen den Betrieb auf und konnte sich nur etwa zwei Jahre auf dem Markt halten. Im Gegensatz zu BesteAuktion, die von der amprice GmbH aufgekauft wurde und nach der Insolvenz dieser Gesellschaft eingestellt wurde, scheint man hier noch rechtzeitig die Reißleine gezogen zu haben. BesteAuktion war nach einigen Jahren von der Gründerin und Betreiberin als gesundes Auktionshaus an amprice gegangen, wo es dann leider schnell bergab ging. Grund bei tamundo ist offenbar die mangelnde Wirtschaftlichkeit, die meines Erachtens in einem falschen Konzept begründet liegt. So gründete man gleich zu Beginn eine GmbH, hatte offenbar einige Mitarbeiter und versuchte sich über sogenannte Finanzierungsrunden auf dem Markt zu behaupten. Dass aber Mitarbeiter Geld kosten und Verpflichtungen entstehen, wenn man externe Geldgeber hat, führte wohl jetzt zu dieser späten Einsicht. Schon früh scheinen die eigentlichen Gründer die Richtung erkannt zu haben, in die das Tamundo-Schiff unweigerlich trudelt. Beide verließen schon nach kurzer Zeit die Gesellschaft und arbeiten nun in anderen Projekten. Die Mitglieder äußerten zunehmend ihr Missfallen und die über Alexa ermittelten Besucherzahlen sanken stetig.

Nun sind es also vor allem zwei ausländische Anbieter (USA und Belgien), bei denen Sammler ihre guten Stücke anbieten. Viele wünschen sich jedoch daneben eine weitere deutsche Plattform als Alternative zu den durch ihre Größe bewegungsarm gewordenen Auktionshäuser zur Verfügung zu haben. Der Sammlerkaufladen ist gerne bereit, diese Rolle zu übernehmen. Da hier keine externen Gelder eingeflossen sind und auch nicht ein großer Stab an Mitarbeitern zu versorgen ist, besteht hier nicht das Risiko der Insolvenz oder eines Endes wegen Unwirtschaftlichkeit. Natürlich hatte tamundo einige gute Ideen, die aber nun auch im Sammlerkaufladen verwirklicht werden können. Wie Betreiber Karl-Heinz Heihse aus Berlin sagte, wird er sich nun verstärkt wieder dieser Seite widmen. So soll diese ein moderneres Gewand erhalten und zusätzlich viele weitere nützliche Features erhalten. Dabei bleibt es selbstverständlich beim kostenlosen Einstellen und sehr geringen Verkaufsgebühren. Alle Anbieter, die nicht nur auf einem Bein stehen wollen, sollten sich also schnellstmöglich unter www.sammlerkaufladen.de dort anmelden. Und jeder Sammler, der auf der Suche nach guten Stücken für seine Sammlung ist, wird in dem umfangreichen und stetig vergrößerten Angebot fündig werden.


Amprice GmbH meldete Insolvenz an

Die amprice GmbH in Hannover hat nach eigenen Angaben am 26. Februar 2010 Insolvenz angemeldet. Dies ist der vorläufige Höhe- oder besser Tiefpunkt einer Abwärtsbewegung, die nun schon einige Zeit andauert.

Nachdem etwa 2008 die Plattform BesteAuktion aufgekauft wurde, kündigte man an, mit neuer Software nun die führende Plattform für Sammler zu werden. Es gab viele Ankündigungen, doch kaum sichtbare Fortschritte. Als man dann die neue Software an den Start brachte, konnte man sehen, dass diese dem Alltag eines Auktionshauses nicht gewachsen war. Nach und nach verschwanden die Sammler und stellten ihre Angebote in anderen Häusern vor.

Gleichzeitig sieht man auch bei tamundo eine Abwärtsbewegung. Die selbst bei asearch.de veröffentlichte Angebotszahl ging von etwa 750000 auf zeitweise etwa 250000 Angebote zurück. Gleichzeitig scheinen die Besucherzahlen zurückzugehen, denn war das Auktionshaus vor etwa 1 Jahr bei Alexa.com noch etwa auf Rang 45000 ist man nun auf Platz 120000 zurück gerutscht. Klar sind das beides Zahlen, von denen der Sammlerkaufladen (noch) träumt, aber es zeigt, dass da etwas auf dem Sammlermarkt in Bewegung geraten ist.

Da sowohl amprice als auch tamundo GmbHs sind, kann man ihre Bilanzen im ebundesanzeiger einsehen. Demnach hatte amprice Ende 2008 knapp 1,1 Mio. Euro Verbindlichkeiten, bei tamundo waren es etwa 300.000 Euro. Der Sammlerkaufladen ist diesen Weg nie gegangen, hier gibt es keine Abhängigkeiten. Am Jahresende ist da vielleicht mal eine offene Rechnung und somit eine Verbindlichkeit über ein paar Hundert Euro, die erst im Januar gezahlt wird. Daher wird den Sammlerkaufladen auch nicht das Schicksal von amprice ergreifen, und den Sammlern noch lange erhalten bleiben.

Es bleibt abzuwarten, ob und wie es mit es mit amprice weitergeht, eine Sammlerplattform scheint es aber kaum mehr zu werden. Klar scheint jedenfalls, dass es im Sammlerbereich zur Zeit eine Neuorientierung gibt. Der Sammlerkaufladen freut sich auf diese Entwicklung, und ist gerne bereit jedem Sammler eine neue Heimat zu geben und an der Fortentwicklung teilhaben zu lassen. Und genau passend dazu erhält der Sammlerkaufladen zr Zeit ein neues und moderneres Gesicht.


Altersbestimmung von Ansichtskarten

Die Bestimmung des Alters einer Ansichtskarte ist insbesondere bei Karten aus Regionen in welchen wir nicht zu hause sind, teilweise recht schwierig. Dennoch finden sich häufig Merkmale, die dabei hilfreich sein können, das Alter zumindest einzugrenzen.

Zuerst müssen wir klären, was mit dem Alter einer Karte überhaupt gemeint ist, denn es gibt gleich mehrere Kriterien, die dabei eine Rolle spielen können. Zuerst kann gemeint sein, wann das abgebildete Foto gemacht wurde, dann der Zeitpunkt an dem die Karte veröffentlicht wurde, also in den Handel kam, zuletzt kann aber auch gemeint sein, wann die Karte versendet wurde. Der Heimatsammler wird meist wissen wollen, wann das Foto entstanden ist. Die anderen Angaben dienen ihm dann hierbei dazu, dieses Datum einzugrenzen.

Wenn wir selbst aus der Region mit dem abgebildeten Motiv kommen, können wir das Alter der Fotografie häufig anhand der Bausubstanz erkennen. Oft ist bekannt, wann ein bestimmtes auf der Karte abgebildetes Gebäude erbaut wurde. Auch andere Bestandteile des Bildes können zur Bestimmung herangezogen werden. Ist ein Fahrzeug zu erkennen, so lässt sich leicht herausfinden, ab wann dieses Modell gebaut wurde. Bei neueren Karten aus Deutschland geben sogar abgebildete Verkehrsschilder einen Hinweis, da 1968/71 neue Verkehrszeichen eingeführt wurden und recht schnell die alten Schilder ablösten.

Ein weiteres Kriterium ist die Karte selbst, wenngleich sich hierbei das Alter nur näherungsweise ermitteln lässt. Bis etwa 1910 gab es vor allem Lithographien und kolorierte Karten. Diese lassen sich daran erkennen, dass das Bild teilweise wie gemalt aussieht. Bis etwa zum Ende der 60er-Jahre des letzten Jahrhunderts gab es dann schwarzweiße Karten, ab dann setzten sich mehr und mehr die farbigen Abbildungen durch. Etwa zur gleichen Zeit änderte sich auch die Größe der Karten. Waren diese bis dahin etwa 9 mal 14 Zentimeter groß, änderte sich diese fortan in etwa 10,5 mal 15 Zentimeter. Etwa in den 50er und 60er-Jahren lässt sich beobachten, dass Ansichtskarten häufig einen geriffelten Rand hatten.

Eine konkrete Jahreszahl wird nur selten auf der Kartenrückseite gedruckt. Verleger möchten so verhindern, dass Ihre Karten nach einiger Zeit als alt gelten und fortan schlechter verkauft werden können. Dennoch findet sich bei manchen Verlagen eine leicht auszuwertende Angabe zum Alter. Bei CEKADE-Karten findet sich meist eine Zahl, die aus einer Nummer gefolgt von einem Schrägstrich und einer weiteren zweistelligen Zahl, besteht. Diese stellt das Herausgabejahr der Ansichtskarte dar. Ein ähnliches Verfahren wurde bei den meisten in der DDR veröffentlichten Karten genutzt. Hier war die Ziffernfolge länger, doch an irgendeiner Stelle fand sich auch hier die zweistellige Zahl mit der Jahresangabe hinter einem Schrägstrich.

Wenn der Verleger seine Anschrift auf der Kartenrückseite gedruckt hat, läßt sich bei Karten der letzten 50 Jahre ebenfalls eine Aussage zum Alter machen. Hierbei geht es um die Postleitzahl der Anschrift. Postleitzahlen wurden in Westdeutschland erst 1961 eingeführt und waren zu Beginn ein- bis vierstellig. Ab 1974 waren alle verwendeten Postleitzahlen vierstellig und ab 1993 dann fünfstellig.

In der Anfangszeit der Ansichtskarten, war es Usus auf die Bildseite den Text und auf der Rückseite nur die Anschrift des Empfängers zu schreiben. Dies änderte sich erst etwa 1910 als fortan die Rückseite zweigeteilt war und in einer Hälfte der Text in die andere die Anschrift geschrieben wurde. Dies hat sich dann bis zum heutigen Tage nicht mehr verändert.

Zuletzt lässt sich auch aus der verwendeten Briefmarke in etwa erkennen, wie alt eine Karte ist. Die meisten Marken wurden nur eine gewisse Zeit bei der Post verkauft, so dass sich auch darüber erkennen lässt, in welchem Zeitraum die Karte versendet wurde. In manchen Briefmarkenkatalogen finden Sie hierzu Angaben, so ist meist zumindest der Erstausgabetag genannt. Gleiches lässt sich von den verwendeten Stempeln sagen, da auch die Art der Bestempelung immer wieder wechselte. Hier gibt es ebenfalls Kataloge und auch Spezialisten, die darüber Auskunft geben können.

Sie sehen also, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, dass Alter einer Ansichtskarte zu ermitteln. Wenn Sie noch weitere Methoden kennen sollten, können Sie diese gerne hier als Kommentar hinterlassen. Viele Karten finden Sie übrigens bei http://www.sammlerkaufladen.de/ansichtskarten-sammeln-1-1.html und das nach den hier aufgeführten Kriterien ermittelte Alter ist schon angegeben.


Bierdeckel - ein Sammelobjekt aus Pappe

Neben Briefmarken und Ansichtskarten gibt es noch eine Vielzahl an Dingen, die gesammelt werden. Ein sehr verbreitetes Sammelgebiet darunter sind Bierdeckel. Häufig haben sich die Sammler dabei spezialisiert und sammeln Deckel einer bestimmten Stadt oder Region (z.B. Köln oder Dortmund) oder einer einzelnen Brauerei wie beispielsweise Paulaner oder Gaffel Kölsch. Viele Sammler sind organisiert, z.B. im IBV zur Webseite

Anders als der Name vermuten lässt, gibt es Bierdeckel nicht nur mit Aufdrucken bestimmter Biersorten oder Brauereien, sondern auch zu einer Vielzahl anderer Themen. Genannt seien hier als Beispiele Werbedeckel, Deckel mit politischen Aussagen oder auch Deckel mit Motiven zu anderen alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken.

Die Bezeichnung Bierdeckel erscheint auf den ersten Blick falsch, da mit einem Deckel ansonsten ein Gegenstand bezeichnet wird, mit dem man etwas abdeckt. Hierzu muss man sich jedoch die Geschichte des Bierdeckels anschauen. Früher war es üblich, seinen eigenen Bierkrug mit ins Gasthaus zu bringen. Die vornehmen dieser Krüge hatten einen Klappdeckel, der das wertvolle Gebräu vor Schmutz oder Insekten bewahrte. Da die Bierkrüge der weniger betuchten Zecher keinen Deckel hatten, behalf man sich stattdessen mit den Bierfilzen, die normalerweise unterhalb des Kruges zum Schutz des Tisches lagen. Als diese Untersetzer dann nicht mehr aus Filz sondern aus Pappe gefertigt wurden, erhielten Sie daher den Namen Bierdeckel.

Viele Tausend Bierdeckel aus allen Bereichen findet der Sammler stets im Sammlerkaufladen unter http://www.sammlerkaufladen.de/bierdeckel-sammeln-4-1.html - natürlich kann man dort auch seine doppelten Bierdeckel verkaufen und damit Geld für neue Sammlerstücke verdienen.


Webseite, Backlink und Suchmaschine

Heute möchte ich hier auf eine weitere Seite aufmerksam machen, die es von mir gibt. Sie heißt gany-soft, und es handelt sich um einen Webkatalog, der unter www.gany-soft.de erreichbar ist. Jeder kann dort seine Webseite bekannt machen, egal, ob gewerblich oder privat.

Für einen Eintrag bei gany-soft.de erhält man dort eine eigene Detailseite mit ausführlicher Beschreibung und Link auf die eigene Seite. Der Link ist in keinster Weise (robots.txt, NoFollow, …) beschränkt und wird daher von Suchmaschinen als Backlink gewertet. In der Folge kann die eigene Seite dadurch einige Plätze bei den Suchmaschinen-Resultaten gewinnen.

Wer dafür nichts bezahlen möchte, kommt nicht zu kurz. Sie setzen einfach ebenfalls einen Link entweder auf gany-soft.de oder eine Partnerseite (z.B. www.sammlerkaufladen.de) und profitieren in gleicher Weise.


Alles wird einfacher

Schon seit einiger Zeit gibt es im Sammlerkaufladen weitere Vereinfachungen, die das Erfassen von Angebotsbeschreibungen sowie das Abwickeln eines Verkaufs vereinfachen. Insbesonders gewerbliche Anbieter sparen nun einiges an Arbeit.

Neu sind die sogenannten Textbausteine. Einmal erfasst, werden diese automatisch bei jedem Angebot angezeigt. Was in einem solchen Textbaustein steht, legt der Verkäufer selbst anhand der eigenen Erfordernisse fest. Er kann dort also z.B. eine Widerrufsbelehrung, ein Impressum, regelmäßige Versandkostennachlässe bei größeren Bestellungen oder auch einfach nur ein Dankeschön an die Interessenten unterbringen. Die Zahl der Textbausteine, die ein Anbieter festlegen kann, ist nicht begrenzt.

Ebenfalls neu ist, dass ein Anbieter seine Bankdaten hinterlegen kann, so dass diese einem Kunden nach einem Kauf automatisch übermittelt werden. Dabei legt der Verkäufer fest, ob diese Daten per E-Mail oder in den Kontaktdaten im Mitgliedskonto mitgeteilt werden. Die Bankangaben werden dabei nicht zum Einzug der Verkaufsgebühren verwendet.


Lexikon für Sammler

Wer anfängt irgendetwas zu sammeln, wird schnell von einer Flut von Fachbegriffen des neuen Sammelgebiets förmlich erschlagen. Aber auch Sammler, die schon eine Vielzahl an Jahren mit Ihrem Hobby gelebt haben, kennen kaum alle Begriffe zu Ihrer Sammlung.

Hier möchte nun der Sammlerkaufladen helfen, indem dort eine Begriffs-Sammlung unter der Bezeichnung ‘Sammler-Wissen’ angeboten wird. Hier findet sich eine stetig wachsende Zahl dieser Sammlerbegriffe, die dort erklärt werden. Sie finden das Lexikon unter www.sammlerkaufladen.de/lexikon-sammeln-A.html

Wer will, kann sich übrigens mit seinem Wissen selbst an dem Wörterbuch beteiligen. Schlagen Sie dazu Ihren Beitrag einfach unter wissen@sammlerkaufladen.de vor.


Neulich auf der Gründermesse

In der EU gilt man in den ersten drei Jahren nachdem man mit seinem Unternehmen gestartet ist als Gründer, das ist genau festgelegt. Es gibt nun einige Angebote, die ganz speziell für die Gruppe der Selbständigen in der Gründerphase angeboten wird. Eines dieser Angebote sind Gründermessen.

Vor einiger Zeit gab es eine solche Messe auch hier in Berlin. Es wurde viel Werbung für diese Messe gemacht, und ich hörte, dass solche Messen gut seien, um sich Informationen zu holen und um Kontakte zu knüpfen.

Die ersten Kontakte konnte ich schon auf der Straße vor der Tür knüpfen. Es waren offenbar Studenten, die Flyer für diverse Unternehmen verteilten und mal für eine professionelle Webseite, mal für Büromöbel oder auch für passende Klamotten warben.

Drin gab es eine ganze Reihe von Ständen, und alle sahen mehr oder weniger gleich aus. Eine Wand mit plakativen Bildern oder Slogans. davor dann ein kleiner Tisch, an dem man mit schicken Damen oder Herren Beratungsgespräche führen konnte. Die Beratung hatte dabei regelmäßig lediglich das Ziel, etwas zu verkaufen, sei es eine Krankenversicherung, ein Gewerbekonto bei einer Bank, die für jeden passende Werbung oder auch das Catering für die erste Betriebsfeier.

Auf dieser Messe gab es auch Informationsveranstaltungen, dort Seminare oder Workshops genannt. Auch hier war deutlich zu spüren, um was es den Podiumsmitgliedern ging - um das Verkaufen der eigenen Produkte. In einem Seminar zum Thema Steuern schaffte es der referierende Steuerberater in einer Stunde nicht eine einzige Steuerart zu benennen, wies aber dreimal darauf hin, wie wichtig doch Steuerberater insbesondere für junge Unternehmen sind.

Eine mir unbekannte Frau, die in einem solchen Seminar einmal zufällig neben mir saß, brachte es klar auf den Punkt als sie sagte, dass man hier schon arm wird, bevor man sein Gewerbe überhaupt angemeldet hat. Ich war sehr enttäuscht von dieser Messe. Man hätte so viel aus dieser Idee machen können, aber leider ging es den Machern offenbar nur darum, eine Verkaufsmesse zu veranstalten.


The Sammlerkaufladen goes modern

Ja, es gibt etwas Neues im Sammlerkaufladen. Gemeint sind die sogenannten Social Bookmarks - oder frei übersetzt die öffentlichen Lesezeichen. Häufig wird von ihnen gesprochen, und auf vielen Seiten sieht man die kleinen Symbole, die man anklicken kann, um ein solches Lesezeichen zu setzen. Und genau diese Symbole finden sich jetzt auch im Sammlerkaufladen und hier im Blog.

Auf diese Weise kann man anderen mitteilen, welche Seite man für besonders empfehlenswert hält, wodurch die entsprechende Seite dann neue Besucher findet. Somit hilft jedes Lesezeichen, welches Sie setzen, dem Sammlerkaufladen bekannter zu werden. Und je bekannter die Seite wird, desto mehr wird dort dann verkauft, und wenn mehr verkauft wird, finden sich neue Händler mit neuen vielfach gesuchten Sammlerstücken. Kurz gesagt also, je mehr Lesezeichen, desto mehr Angebote und desto mehr Kunden.

Für die Social Bookmarks hat sich bisher kein gebräuchlicher deutscher Begriff gefunden und durchgesetzt, aber für viele andere Begriffe, die da im Netz umhergeistern, gibt es sowohl deutsche als auch englische Begriffe. Leider breitet sich die Unart aus, immer mehr die englischen Begriffe zu verwenden, auch wenn es viele gibt, die diese Sprache überhaupt nicht sprechen. Denglisch wird zur neuen Internetsprache.

Man spricht von Usern, die einen Account haben, und in Foren wird man angehalten, unbedingt im richtigen Thread zu posten. Wer damit nicht klar kommt, kann ja ein Ticket senden.

Auffällig ist, dass gerade bei diesen Betreibern die Fehlerquote meist höher liegt, als auf anderen Seiten. Manchmal hilft das Denglische dabei, Schwächen bei der eigenen Sprache zu verdecken. Denn man liest dort schon mal, dass Artikel verlängert oder gar, dass Angebote verkauft worden sind. Genauso häufig dienen diese Begriffe aber auch dazu, eigene Kompetenz vorzugaukeln. Leider beißt sich das dann aber oft mit den Fehlern und Unzulänglichkeiten auf der Seite des Sprachvirtuosen. Wenn man das Seitenbauen schon nicht hinbekommt, muss man die Besucher wenigstens mit derartigen Begriffen beeindrucken.

Der Sammlerkaufladen wird diese Kunstsprache nicht verwenden. Hier gibt es keine User (=Nutzer) sondern Mitglieder, und wer etwas schreiben möchte, macht dies nicht in einem Posting (=Plakatierung) sondern in einem Beitrag. Und wenn dann mal jemand trotzdem etwas nicht versteht, muss er nicht noch zusätzlich darüber grübeln, ob denn dafür die sogenannten Tickets (=Fahr- oder Eintrittskarten) gedacht sind, sondern bekommt auf seine Frage eine freundliche und verständliche Antwort.


Alles wird gut!

Heute werde ich mal ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern und erzählen, was in der nächsten Zeit bei Sammlerkaufladen.de geplant ist. Die Arbeit an allen genannten Features hat bereits begonnen und steht teilweise auch schon vor dem Abschluss. Sobald die neuen Programmteile fehlerfrei arbeiten, werden sie dann frei geschaltet.

Für Sammler wird es eine praktische Neuerung bei der Suche geben. Es wird möglich sein, Suchen nach einem bestimmten Begriff zu speichern. Wird dann irgendwann später ein passendes Angebot eingestellt, erhält der Suchende automatisch ein E-Mail mit einem Hinweis auf dieses neue Angebot. Dieser Service wird kostenlos sein, man muss sich aber als angemeldetes Mitglied einloggen, um dann beliebig viele eigene Suchen speichern zu können. Das Verpassen eines Angebots mit genau dem fehlenden und gesuchten Sammlerstück gehört somit der Vergangenheit an.

Für Anbieter von Sammlerartikeln wird es einen Lister geben. Dieser wird nach dem Offline-Tool für Excel und der CSV-Schnittstelle bereits das dritte Werkzeug sein, mit dem eine größere Zahl an Angeboten einfach vorbereitet und eingestellt werden kann. Angebote werden dabei mit dem Lister offline erstellt und nach Fertigstellung gebündelt hochgeladen und gestartet. Es können Vorlagen erstellt werden, welche dann für künftige Angebote wiederverwendet werden können. Der Import von Dateien, die mit dem Lister eines anderen Auktionshauses erstellt wurden, ist geplant, steht aber erst in einer späteren Version zur Verfügung. Bis dahin kann Ihnen aber der Service des Sammlerkaufladens unter service@sammlerkaufladen.de weiterhelfen und solche Dateien umwandeln, so dass auch diese dann beim Sammlerkaufladen verwendet werden können. Download, Nutzung des Listers sowie der Umwandelservice sind kostenfrei für jedes angemeldete Mitglied.

Im Forum können sich dann alle miteinander unterhalten. Damit es nicht zu unübersichtlich wird, ist dieses Forum in drei Bereiche unterteilt. Im ersten Bereich geht es um alle Dinge, die die Seite selbst oder den Ablauf eines Kaufs oder Verkaufs betreffen. Der zweite Bereich ist dann den Sammlerthemen, also zum Beispiel Briefmarken oder Ansichtskarten gewidmet. Der dritte Bereich des Forums gehört dann dem Smalltalk. Hier können dann Grüße hinterlassen oder lockere Cafe-Gespräche geführt werden. Schreiben kann jedes eingeloggte Mitglied des Sammlerkaufladens, gelesen werden kann das meiste aber auch ohne sich einzuloggen.

Dies sind nur die kommenden drei Neuerungen, die es im Sammlerkaufladen geben wird. Doch es ist noch vieles mehr in Planung - Tools für die Seite aber auch nützliche Informationen und Ausstellungsmöglichkeiten für Sammler. Somit ist Sammlerkaufladen.de eine Seite, die nie fertig sein wird, denn es wird dort jederzeit weitere Neuerungen und Verbesserungen geben.


Sammeln im Sammlerkaufladen läuft unter Wordpress 2.7.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates
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