Tamundo beendet Aktivitäten
Wie der Auktionshausbetreiber tamundo lapidar als Einzeiler auf seiner Startseite anzeigt, wird der Betrieb dieser Seite eingestellt, die letzten Auktionen werden am 30. Januar enden. Somit ist tamundo neben BesteAuktion bereits die zweite auf Sammler spezialisierte Plattform, die innerhalb weniger Monate vom Markt verschwindet.
Tamundo nahm etwa zeitgleich mit dem Sammlerkaufladen den Betrieb auf und konnte sich nur etwa zwei Jahre auf dem Markt halten. Im Gegensatz zu BesteAuktion, die von der amprice GmbH aufgekauft wurde und nach der Insolvenz dieser Gesellschaft eingestellt wurde, scheint man hier noch rechtzeitig die Reißleine gezogen zu haben. BesteAuktion war nach einigen Jahren von der Gründerin und Betreiberin als gesundes Auktionshaus an amprice gegangen, wo es dann leider schnell bergab ging. Grund bei tamundo ist offenbar die mangelnde Wirtschaftlichkeit, die meines Erachtens in einem falschen Konzept begründet liegt. So gründete man gleich zu Beginn eine GmbH, hatte offenbar einige Mitarbeiter und versuchte sich über sogenannte Finanzierungsrunden auf dem Markt zu behaupten. Dass aber Mitarbeiter Geld kosten und Verpflichtungen entstehen, wenn man externe Geldgeber hat, führte wohl jetzt zu dieser späten Einsicht. Schon früh scheinen die eigentlichen Gründer die Richtung erkannt zu haben, in die das Tamundo-Schiff unweigerlich trudelt. Beide verließen schon nach kurzer Zeit die Gesellschaft und arbeiten nun in anderen Projekten. Die Mitglieder äußerten zunehmend ihr Missfallen und die über Alexa ermittelten Besucherzahlen sanken stetig.
Nun sind es also vor allem zwei ausländische Anbieter (USA und Belgien), bei denen Sammler ihre guten Stücke anbieten. Viele wünschen sich jedoch daneben eine weitere deutsche Plattform als Alternative zu den durch ihre Größe bewegungsarm gewordenen Auktionshäuser zur Verfügung zu haben. Der Sammlerkaufladen ist gerne bereit, diese Rolle zu übernehmen. Da hier keine externen Gelder eingeflossen sind und auch nicht ein großer Stab an Mitarbeitern zu versorgen ist, besteht hier nicht das Risiko der Insolvenz oder eines Endes wegen Unwirtschaftlichkeit. Natürlich hatte tamundo einige gute Ideen, die aber nun auch im Sammlerkaufladen verwirklicht werden können. Wie Betreiber Karl-Heinz Heihse aus Berlin sagte, wird er sich nun verstärkt wieder dieser Seite widmen. So soll diese ein moderneres Gewand erhalten und zusätzlich viele weitere nützliche Features erhalten. Dabei bleibt es selbstverständlich beim kostenlosen Einstellen und sehr geringen Verkaufsgebühren. Alle Anbieter, die nicht nur auf einem Bein stehen wollen, sollten sich also schnellstmöglich unter www.sammlerkaufladen.de dort anmelden. Und jeder Sammler, der auf der Suche nach guten Stücken für seine Sammlung ist, wird in dem umfangreichen und stetig vergrößerten Angebot fündig werden.








